Lot 363: Erdoel- und Kali-Bohrgesellschaft "Westersode"

Deutsche Wertpapierauktionen

November 3, 2016, 2:00 PM CET
Wolfenbüttel, Germany
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Description: Westersode, Namens-Anteil-Schein 1 Anteil 6.9.1905. Gründeranteil (Auflage 1000, R 9).
Breite Umrahmung im Historismus-Stil, Originalunterschriften. Lochentwertet (RB).
Doppelblatt. EF #399. (1)

Gründung 1905 durch ein Unternehmen aus Halle a.S., welches sich als Bedingung der Konzession gegenüber der Gemeinde Westersode im Regierungsbezirk Stade verpflichtete, innerhalb von drei Monaten eine gewisse Anzahl von Bohrtürmen in der Feldmark zu erbauen (der schon 1083 erstmals erwähnte Ort Westersode ging 1968 in der Samtgemeinde Hemmoor auf). Schon 1862 waren Experten der kgl. Hannoverschen Regierung in den Gemarkungen Warstade, Hemmoor und Westersode auf ein mächtiges Kreidevorkommen gestoßen, das die Basis für die “Portland Cementfabrik Hemmoor” bildete, die damals mit 2.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Region war und erst 1982 stillgelegt wurde. Nachdem Erdöl häufig in der Nähe von Kreidevorkommen zu finden ist, brach in Westersode das Ölfieber aus und man interessierte ein Unternehmen aus Halle für Probebohrungen. Die Bohrgesellschaft brachte in Westersode zwei Bohrungen bis 400 m Teufe nieder, u.a. auf dem Grundstück des Gemeindevorstehers Johann Stüve. Auf Öl oder Kali stieß man dabei nicht, wohl aber auf Steinsalz, dessen Förderung aber nicht wirtschaftlich war, weil die nahe gelegene Saline Stade (bis 2003 als AKZO Nobel Salz GmbH in Betrieb) den Markt schon seit 1872 versorgte. Immerhin ist mit diesem Anteilschein aber die einzige Bohrung in der Unterelbe-Region belegt, die überhaupt auf irgend etwas fündig wurde. Weitere 9 Kalibohrgesellschaften, die wir kennen, fingen erst gar nicht an zu bohren oder wurden nicht fündig.
Condition Report: EF
Provenance: Deutschland
Notes: Archivbild. Das oben angebotene Papier kann vom dargestellten Papier abweichen.
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