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Lot 449: Gewerkschaft Braunschweig-Lüneburg

Auction of Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

03 November 2016

Wolfenbüttel, Germany

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Description: Grasleben, Kuxschein 2.9.1910 (Auflage 1000, R 8).
Schöne Jugendstilumrahmung mit Sonnenblumen, Originalunterschriften. Inwendig viele Übertragungen bis 1938. Lochentwertet (RB).
Nur 4 Stück lagen im Reichsbankschatz. Dieses ist das letzte zur Verfügung stehende Stück. Einrisse vorderseitig mit Papierband überdeckt. Besonders interessant durch 30 (!) Übertragungsvermerke. VF- #642. (36)

Die Herzogl. Braunschw. Lüneb. Kammer (Direktion der Bergwerke) in Braunschweig verlieh der Gewerkschaft am 27.8.1910 das Bergwerkseigentum in den Gemeindebezirken Marienthal (Kr. Helmstedt), Grasleben und Querenhorst mit 28.032.169 qm Flächeninhalt zur Gewinnung von Stein-, Kali- und Magnesiasalzen. Einen größeren Anteil erwarb als Erstzeichner im Verein mit weiteren Schweizer Investoren u.a. der Fabrikant Eugen Maggi, Zürich (die nach ihm benannte Suppenwürze ist heute weltbekannt). 1911 begann die Kaligewinnung im Schacht Grasleben. Im Folgejahr begannen die Arbeiten für den Schacht Heidwinkel, rund zwei Kilometer nordöstlich der Ortschaft. Im Nov. 1913 erwarb die Vereinigte Kaliwerke Salzdetfurth AG (eine der Vorgängerfirmen der heutigen Kali + Salz AG) die Kuxenmehrheit. Im Schacht Heidwinkel wurde anfangs Kali gefördert, später entdeckte man hochwertige Steinsalzvorkommen, welche ab 1922 ausschließlich abgebaut wurden. Die Wehrmacht übernahm im 2. Weltkrieg Teile des Schachtes Heidwinkel und des Betriebsgeländes, um hier die Heeresmunitionsanstalt (Bergwerk) Grasleben einzurichten. Gegen Ende des Krieges ist der Schacht Heidwinkel auch für die Einlagerung von Kulturgütern und Dokumenten der Reichsversicherungsanstalt und der Dresdner Bank benutzt worden, auch Teile des Staatsarchivs Bremen wurden hier eingelagert. Heute gehört das Werk Braunschweig-Lüneburg über die esco European Salt Company zur Kali + Salz AG. Mit knapp 200 Beschäftigten werden jährlich rd. 1 Mio. t Steinsalz gefördert, wobei sich der Gewinnungsbetrieb zunehmend weg aus Niedersachsen (wo in Grasleben bei Wolfsburg ein Schacht und die Übertageanlagen liegen) Richtung Osten in Lagerstättenteile in Sachsen-Anhalt verlagert.

Condition Report: VF-

Notes: Archivbild. Das oben angebotene Papier kann vom dargestellten Papier abweichen.

Provenance: Deutschland

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