Lot 490: H. Förster & Co. AG

Deutsche Wertpapierauktionen

November 3, 2016, 2:00 PM CET
Wolfenbüttel, Germany
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Description: Leipzig, Aktie 1.000 Mark 10.10.1923 (Auflage 5000, R 9). Großer Flügel mit hochgeklapptem Deckel im Unterdruck. Lochentwertet (RB). Nur 8 Stück lagen im Reichsbankschatz. EF #11791. (42) 1895 übernehmen die Klavierbauer Eduard Hermann Förster und Gottwerth Dimler in Leipzig die Klavierfabrik Serbser & Co. und führen sie als oHG H. Förster & Co. weiter. 1906 Aufnahme der Produktion pneumatischer Klaviere. 1908 - die Fabrik beschäftigt inzwischen 120 Arbeiter - Umzug in die neue Klavierfabrik in der Kohlgartenstr. 52 (außerdem Holzlager und -trocknung in der Comeniusstraße). 1918 Umwandlung in eine AG. 1924 scheidet Hermann Förster aus der Firma aus. Bald darauf gerät die gesamte deutsche Pianoforteindustrie, deren unumstrittenes Zentrum die “Musikhauptstadt” Leipzig ist, in eine existentielle Krise. Das Geschäftsjahr 1928 schließt bei Förster nach Absatzeinbrüchen mit einem hohen Verlust ab, eine Produktionsumstellung erscheint nicht möglich. Daraufhin ziehen sich die Banken aus dem Aufsichtsrat der in Leipzig börsennotierten AG zurück und sperren die Kredite, Förster muß die Zahlungen einstellen. Während des 1929 beschlossenem gerichtlichen Vergleichsverfahrens wird der Betrieb fortgeführt, der Vergleich scheitert aber erneut am Verhalten der Banken. 1931 Konkurseröffnung mangels Masse abgelehnt.
Condition Report: EF
Provenance: Deutschland
Notes: Archivbild. Das oben angebotene Papier kann vom dargestellten Papier abweichen.
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