WELCOME TO INVALUABLE
Be the first to know about
the latest online auctions.
Please enter a valid email address (name@host.com)
Sign Up »
PS: We value your privacy
Thank you!
 
 
Want to learn more
about online auctions?
Take a Quick Tour »
 
Invaluable cannot guarantee the accuracy of translations through Google Translate and disclaims any responsibility for inaccurate translations.
Show translation options

Lot 550: Hugo Schneider AG

Auction of Historic Bonds & Shares

by Deutsche Wertpapierauktionen

03 November 2016

Wolfenbüttel, Germany

Live Auction
Sold
Looking for the realised and estimated price?

Description: Leipzig, Aktie 20 RM 5.9.1932 (Auflage 7500, R 11).
Lochentwertet (RB).
Die 20-RM-Aktien wurden 1940 aus dem Verkehr gezogen und in 100-RM-Stücke umgetauscht. Deshalb eine Riesen-Rarität, nur 2 Stück wurden jetzt im Reichsbankschatz gefunden. VF #6070. (19)

Gründung 1863 als Lampenfabrik Haeckel & Schneider in Paunsdorf bei Leipzig, 1871 übernahm Hugo Schneider den Betrieb vollständig, AG seit 1899. Die “Hasag” war einer der ältesten Industriebetriebe in Leipzig. Der ehemals handwerkliche Betrieb, in dem Lampen hergestellt wurden, entwickelte sich in Leipzig-Paunsdorf zu einer riesigen Fabrik. 1898 wurde beim Bahnhof Schönefeld ein eigenes Messingwalzwerk errichtet. Hergestellt wurden Messing-, Kupfer- und Aluminiumerzeugnisse, Beleuchtungs-, Heiz- und Kochartikel, Emaillewaren und Isolierflaschen sowie Autobeleuchtung. 1932 wurde die Glühlampenfabrikation in Oberweißbach (hervorgegangen aus der Glühlampenfabrik Germania Eisenach GmbH) in die Hugo Schneider Vereinigte Glühlampenwerke GmbH ausgegliedert. Die Weltwirtschaftskrise traf die Hasag schwer und erforderte eine Sanierung mit Kapitalschnitt. Dann folgte eine sprunghafte Erholung: Die Beschäftigtenzahl, die 1932 auf nur noch gut 1.000 abgesunken war, vervielfachte sich (auch wegen Eröffnung des zweiten Hauptwerkes in Berlin-Köpenick im Jahr 1935) in nur drei Jahren auf fast 3.500. Beschäftigung brachten vor allem umfangreiche Munitionslieferungen an die Reichswehr (ab 1935 die Wehrmacht). Dirigent dieses Aufschwungs, der die Hasag bis Ende des 2. Weltkrieges zum größten Rüstungsbetrieb in Mitteldeutschland und alleinigem Hersteller von Panzerfäusten machte, war als Betriebsdirektor Wilhelm Renner, der Vater von Hannelore Kohl. In den 1940er Jahren arbeiteten zwei Hauptwerke in Leipzig-Paunsdorf und Berlin-Köpenick, außerdem Betriebsstätten in Altenburg, Meuselwitz, Thermos-Langewiesen, Glashütte Großbreitenbach, Schwachstromlampenfabriken Eisenach und Oberweißbach (alle Thüringen) sowie Taucha bei Leipzig und Rhönglashütte Dernbach. Börsennotiz Berlin und Leipzig, Mehrheitsaktionär war zuletzt die Dresdner Bank (weshalb die AG noch heute im Verzeichnis des Anteilsbesitzes der Allianz-Versicherung mit 25,1 % aufgeführt ist). Nach Kriegsende hielt man sich mit der Herstellung von Kochtöpfen, Milchkannen und Lampen über Wasser. 1947 wurden alle Maschinen und Anlagen von den Sowjets als Reparationsleistung demontiert und die Gebäude anschließend gesprengt. Patente und Markenrechte wurden danach von anderen DDR-Betrieben genutzt, so z.B. die Wortmarke HASAG bis 1974 vom VEB Leuchtenbau Leipzig.

Condition Report: VF

Notes: Archivbild. Das oben angebotene Papier kann vom dargestellten Papier abweichen.

Provenance: Deutschland

Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
 
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
 
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)
Lot title
$0 (starting bid)